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Vorsorgevollmacht

Die Vollmacht zur Vorsorge ermöglicht Ihnen ein hohes Maß an Selbstbestimmung. Sie benennen eine oder mehrere Personen Ihres Vertrauens, die bereit sind, für Sie im Bedarfsfall zu handeln – dadurch soll eine gesetzliche Betreuung vermieden werden. Eine Vorsorgevollmacht gibt je nach Umfang dem Bevollmächtigten gegebenenfalls sehr weitreichende Befugnisse. Deshalb ist es wichtig, dass Sie der Person, die Sie womöglich bis zum Lebensende mit dieser Vollmacht ausstatten, voll und ganz vertrauen. Es ist zweckmäßig, die gewünschten bevollmächtigten Personen nach Möglichkeit bereits bei der Abfassung der Vollmacht mit einzubeziehen. 

 

Zentrales Vorsorgeregister

Damit Ihre Vollmacht oder Verfügung im Bedarfsfall auch gefunden wird, können Sie diese mit geringen Kosten in das Zentrale Vorsorgeregister der Bundesnotarkammer eintragen lassen.

www.vorsorgeregister.de

 

Patientenverfügung

Hier können Sie schriftlich für den Fall Ihrer Entscheidungsunfähigkeit – z. B. durch dauerhafte Bewusstlosigkeit oder schwerer Hirnschädigung – im Voraus festlegen, ob und wie Sie in bestimmten Situationen ärztlich behandelt werden möchten. Festgelegt werden u. a. Art und Umfang von lebensverlängernden Maßnahmen, von Wiederbelebungsmaßnahmen oder einer Entscheidung über Organtransplantation. Die Patientenverfügung richtet sich in erster Linie an den Arzt und evtl. an einen bevollmächtigten oder gesetzlichen Vertreter. Es empfiehlt sich, ein Exemplar der Patientenverfügung beim Hausarzt zu hinterlegen oder an einem Ort, der einer vertrauten Person bekannt ist. 

 

Vorlagen und Formulare

Das Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz stellt Vorlagen und Formulare zum Download bereit:

www.bmjv.de (> Service)

© Stadt Straubing

 

Betreuungsverfügung

Mit einer Betreuungsverfügung bestimmen Sie vorab selbst, wer Ihre gesetzliche Betreuung übernehmen soll oder wen Sie ablehnen. Außerdem können Sie Wünsche äußern, wie die Betreuung inhaltlich aussehen soll oder wie Sie im Pflegefall versorgt sein möchten.

Notfallmappe der Stadt Straubing

Die Stadt Straubing hat für Sie wichtige Informationen für den Notfall zusammengestellt, unter anderem Vordrucke für eine Vorsorgevollmacht und eine Patientenverfügung.

 

Information und Beratung zu Vorsorgevollmachten und Patientenverfügungen erhalten Sie auch über die Stadt Straubing:

Fachstelle Senioren und Wohnberatung

Am Platzl 31, 94315 Straubing
09421/94470469
09421/94470468

Betreuungsstelle der Stadt Straubing

Am Platzl 31, 94315 Straubing
09421/94470460

Betreuung

Wer seine persönlichen, wirtschaftlichen oder rechtlichen Angelegenheiten aufgrund einer psychischen Krankheit oder einer körperlichen, geistigen oder seelischen Behinderung nicht mehr selbstständig regeln kann, dem stellt das Betreuungsgericht einen Betreuer (rechtlichen Vertreter) zur Seite, falls keine entsprechende Vorsorgevollmacht vorliegt. Der Betreuer muss vom Betreuungsgericht offiziell eingesetzt werden und wird auch durch diese Stelle in seiner Arbeit kontrolliert. Zuständig für die Einsetzung eines Betreuers ist das Amtsgericht. Die Betreuungsstelle der Stadt wirkt beim Betreuungsverfahren mit und berät dazu.

Stadt Straubing - Amt für Soziale Dienste

Am Platzl 31, 94315 Straubing
Rita Hilmer
09421/94470469
09421/94470468
Website besuchen
E-Mail senden

Neutrale und kostenfreie Beratung und Hilfestellung zu allen seniorenrelevanten Themenbereichen

Ihre Ansprechpartner in der Betreuungsstelle:

  • A-He         9 44-7 04 62
  • Hf -Qu       9 44-7 04 61
  • R-Z           9 44-7 04 60